Wiedererrichtung des Bildes

Die Wiederraufstellung verfolgt das Ziel, die besondere künstlerische Bedeutung des Werkes der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen und in Teilen zu erhalten. Die Gesamtgröße des Werkes machte eine Standortsuche für die Gesamtheit sehr schwer. So ist eine Teilerhaltung an verschiedenen Standorten die nun umgesetzte Lösung.

Ein Standort in unmittelbarer Nähe zum Muldentalradweg wurde definiert und eine Verbindung zum Künstlerhaus Schaddelmühle und zu dem Infopunkt Geoportal umgesetzt. Es wurde eine Wiederaufstellung von Szene 2 und 3 vorgenommen. Es ist eine voll umgehbare Reliefsituation. Die Szenen wurden Rücken an Rücken aufgestellt. Die geborgenenen Reliefsegmente mussten durch Armierungsgitter und eine rückseitig angegossene Betonschale dauerhaft stabilisiert werden. Das Armierungsgitter ist durch zahlreiche Verdübelungen in die Rückseite des Reliefmauerwerkes fixiert. So konnten die nun ertüchtigten Segmente mittels eines Kranes in das Ständerwerk der Dauerpräsentation eingehangen werden. An einer sichtbar bleibenden Betonfläche ist eine Verlinkung zu dieser Seite www.drehscheibe-keramik.org gegeben. Es kann hier geschrieben werden, dass der gute Erhaltungszustand des Kunstwerkes der langjährigen Pflege und Wertschätzung und der Innenraumsituation des historischen Standortes zu verdanken ist. Da nun eine Aufstellung im Freien realisiert ist, ist eine Schutzbedachung notwendig sowie eine Umhüllung im Winter.
An der Wiederrichtung der Relieffragmente waren beteilgt: Metallbau Butscher GmbH, Firma KV Kreisel, Ing.-büro Rolf Taupitz, Architekturbüro Claudius Gabriel, Architekturbüro Brakenhoff, Dachdecker Andreas Dittrich, Firma Frank Handrick, Keramikatelier Frank Brinkmann, Kulturförderein Schaddelmühle e.V.



Gerüstaufbau
Aufbau
Aufbau
Aufbau
Ausschnitt